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Soziale Konflikte in Der St Ndischen Gesellschaft Im Spiegel Von Norm Und Wirklichkeit

Soziale Konflikte in Der St Ndischen Gesellschaft Im Spiegel Von Norm Und Wirklichkeit

Paperback

Medieval & Renaissance History

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ISBN10: 3640814142
ISBN13: 9783640814145
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 31 2011
Pages: 28
Weight: 0.10
Height: 0.07 Width: 5.50 Depth: 8.50
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau (Geschichte), Veranstaltung: Ständische Gesellschaft und Revolte, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Spannungen und Konflikte gelten in allen Gesellschaften als universal und beruhen auf divergierenden Interessen unterschiedlicher sozialer Gruppen. Dieses moderne Selbstverständnis natürlicher Konflikte stimmt jedoch nicht mit dem der traditionalen Gesellschaft überein: Hauptproblem jeder Analyse sozialer Konflikte in der ständisch geordneten Gesellschaft ist die Tatsache, dass hier die Vorstellungen von legitimen Auseinandersetzungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen völlig fehlte. Die Legitimität, also die Berechtigung zu sozialen Erhebungen, die Winfried Schulze hier anspricht, widerspricht der frühneuzeitlichen Vorstellung von einer gottgewollten Ordnung, in der jeder Stand seine Aufgaben und Pflichten zu erfüllen hatte. Dennoch waren Revolten, Streiks, Aufstände und ähnliche Erscheinungsformen des sozialen Konflikts im Alltag der ständischen Gesellschaft omnipräsent. Diesem scheinbaren Dissens zwischen gedachter Ordnung und Realität auf den Grund zu gehen, ist das wesentliche Anliegen dieser Arbeit. Dabei stellt sich vor allem die Frage, inwiefern Norm und Wirklichkeit im Spiegel sozialer Konflikte divergierten und welche Bedeutung dies für die Charakteristika der ständischen Gesellschaft im Wandel zur Moderne hatte. Die Untersuchung sozialer Normen und Werte als mehr oder weniger verbindliche, allgemein geltende Vorschriften für menschliches Handeln, gestaltet sich in Anbetracht der Tatsache, dass diese zumeist nur in den Köpfen der Menschen existieren, als methodische Herausforderung. Allerdings bestimmten sie stets Haltung und Verhalten der Handelnden, sodass sich besonders jene Konflikte zur Untersuchung eignen, die gemeinschaftlich und in überregionalen Formen verliefen. Auf diese Weise lassen sich auch

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