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Computerspiel-Autobiographien: Von Computerspielen geprägte Kindheiten?

Computerspiel-Autobiographien: Von Computerspielen geprägte Kindheiten?

Paperback

AnthropologyGeneral Political ScienceGeneral Racism & Ethnic Studies

ISBN10: 3638654575
ISBN13: 9783638654579
Publisher: Grin Verlag
Published: Jul 9 2007
Pages: 64
Weight: 0.21
Height: 0.15 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: ohne, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Computerspiele - Heldenmythen für den modernen Jungen/Mann?, Sprache: Deutsch, Abstract: Spielen gehört zu den ältesten menschlichen Tätigkeiten und das Spiel zum wichtigen Antrieb evolutionärer Entwicklung.Nur wenige Jahre nach ihrer Erfindung wurden auch Computer zum Spielen genutzt. Das erste Computerspiel entstand im Jahr 1958 als es in den USA gerade mal 2550 Computer gab. William Higinbotham hatte sein Tennis for Two entwickelt, um den Tag der offenen Tür seines Instituts attraktiver zu gestalten. Das erste kommerzielle Videospielsystem war das Magnavox Odyssey, es kam 1972 in den USA auf den Markt. Es erschien als Elektronisches Spiel Odyssee auch in Deutschland. Heute besitzen 61 Prozent aller deutschen Haushalte mit Jugendlichen eine Spielkonsole, 98 Prozent sind im Besitz eines Computers. Beinahe jedes Kind in Deutschland besitzt Computer- und Videospiele, über die Hälfte aller Kinder spielt mehr als einmal in der Woche an einem Computer oder einer Spielkonsole und nur knapp ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen spielt nie Computerspiele. Für die vorliegende Arbeit wurden etwa 30 Studierende aufgefordert, ihre Computerspielautobiographie zu schreiben. Der Ansatz dieser Arbeit zielt auf die Rezeption von Computerspielen ab: Es geht um die Rückschau auf mehr oder minder durch Computerspiele geprägte Kindheiten. Damit steht diese Arbeit im Kontext der medienbiographischen Forschung und nimmt sich die qualitative Auswertung von Lektüreautobiographien zum Vorbild.

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