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Chinas "Energie-Imperialismus" in Afrika: Öl um jeden Preis?

Chinas "Energie-Imperialismus" in Afrika: Öl um jeden Preis?

Paperback

General Political ScienceGeneral Sociology

ISBN10: 3656084386
ISBN13: 9783656084389
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 3 2012
Pages: 64
Weight: 0.21
Height: 0.15 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Internationale Energie-Sicherheit: Konfliktpotentiale und Lösungsstrategien, Sprache: Deutsch, Abstract: Besonders Öl, die treibende Kraft der Industriegesellschaften und das Lebensblut der Zivilisationen, wie es der Energie-Experte Daniel Yergin ausdrückte, sowie Gas bergen das Potenzial zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Staaten zu führen. Mit steigender Nachfrage, hervorgerufen durch den wirtschaftlichen Aufstieg insbesondere der asiatischen Giganten Indien und China, aber auch durch den verschwenderischen Lebensstil der westlichen Welt, allen voran der USA, steigt der Preis für Öl mittlerweile unaufhaltsam. Besonders prekär und preissteigernd wirkt sich zudem die Tatsache aus, dass der Welt-Öl-Peak bald erreicht scheint. Während die USA das Maximum eigener Ölförderung bereits 1970 erreichten und daher in der Folgezeit verstärkt auf Importe angewiesen waren und weiterhin sein werden, scheint die weltweite Ölförderung Schätzungen zufolge nahezu erreicht. Datierungen reichen von 2005 bis 2020 . Um einem Ende des Ölzeitalters in naher Zukunft entgegentreten zu können, sind neue Öl- und Gasvorkommen zu erschlie en, damit der steigende Verbrauch gedeckt werden kann. Das Problem hierbei: Viele unerschlossene Ölfelder werden in unwirtlichen Gegenden vermutet, so entweder sehr tief in der Erde oder in eiskalten, arktischen Regionen. Die Erschlie ung dieser Quellen erfordert den Einsatz hoch entwickelter Technologie und natürlich eine Menge Geld. Das Zeitalter billigen Erdöls ist definitiv vorüber. Was liegt für die gro en Energieverbraucherländer, die industrialisierte Welt und die aufstrebenden Mächte, also näher, als zunächst alle potentiellen Ölvorkommen, die noch auf herkömmlichem Wege erreichbar sind, unter ihre Kontrolle zu bekommen bzw. die Erdöl/-gas produzierenden Länder auf ihre

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