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Chancengleichheit im tertiären Bildungssektor? Relevanz sozialer Disparitäten bei der Hochschulinskription

Chancengleichheit im tertiären Bildungssektor? Relevanz sozialer Disparitäten bei der Hochschulinskription

Paperback

General Sociology

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ISBN10: 3346052915
ISBN13: 9783346052919
Publisher: Grin Verlag
Published: Jan 3 2020
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Relevanz haben soziale Disparitäten im Hinblick auf die Inskription an der Hochschule für österreichische Studierende von heute im Vergleich zur Zeit der Bildungsexpansion in den 1960er-Jahren? Diese Forschungsfrage wurde in der vorliegenden Arbeit neben der Aufarbeitung der Quellen- und Forschungsliteratur zur Thematik mit Hilfe einer empirischen Untersuchung geklärt. Die jüngsten Erhebungen der STATISTIK AUSTRIA, der österreichischen Bundesanstalt für Statistik, lassen erkennen, dass die Anzahl an Studierenden an österreichischen Universitäten weiterhin im Wachsen begriffen ist. Im Studienjahr 2017/2018 waren insgesamt 303.757 Studierende inskribiert. Davon waren von den inländischen ordentlichen Erstimmatrikulierten 55,8% Frauen und 44,2 % Männer. Die Studierendensozialerhebung der IHS, dem Institut für höhere Studien, aus den Jahren 2014/15 wiederum zeigt, dass 28% der Befragten mindestens einen Elternteil mit Hochschulabschluss haben - bei weiteren 33 % haben die Elternteile die Matura als höchste Schulbildung, und bei den restlichen 39 % liegt die höchste Schulbildung der Eltern unter dem Maturaniveau. Zu der kleinsten Gruppe unter den StudienanfängerInnen gehören die Kinder aus Akademikerfamilien. Faktisch ist zu sehen, dass soziale Ungleichheiten in der Gesellschaft bestehen, die sich auch im tertiären Bildungswesen widerspiegeln. Die soziale Herkunft spielt ebenso wie ein Migrationshintergrund eine Rolle, wenn es darum geht, sich für ein Studium zu inskribieren. Dieses Phänomen der sozialen Ungleichheit beim Bildungserwerb lässt sich, wie die Literatur deutlich macht, hauptsächlich durch zwei Erklärungsansätze erläutern, nämlich durch den kulturellen Reproduktionsansatz auf der einen Seite und den Rational-Choice-Ansatz auf der anderen. Das Bildungswesen ist trotz seiner Diversität sozial selektiv, denn b

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