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Das Bildprogramm des Engelspfeilers und des Marienzyklus am Südportal des Straßburger Münster

Das Bildprogramm des Engelspfeilers und des Marienzyklus am Südportal des Straßburger Münster

Paperback

General Architecture

ISBN10: 3638673375
ISBN13: 9783638673372
Publisher: Grin Verlag
Published: Nov 26 2007
Pages: 52
Weight: 0.18
Height: 0.12 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,3, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Kunstgeschichte, Karlsruhe), Veranstaltung: Die Ausstallung des mittelalterlichen Kirchenraums, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Zum Bildprogramm am südlichen Querhaus des Stra burger Münsters In diesem Semester beschäftigte sich ein Seminar ausschlie lich mit der Ausstattung des mittelalterlichen Kirchenraumes. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist der Engelspfeiler, der um 1230 im Stra burger Münster entstanden ist und die Szenen des Jüngsten Gerichts an einer Säule darstellt. Auch das Marienportal am südlichen Querhaus, zeigt in ihrem Bildprogramm Szenen, die im weitesten Gerichtsszenen sind, auf ungewöhnliche Weise. Diese beiden Bildwerke sollen im Folgenden in ihrer Erscheinung und ihrem Zusammenhang näher erläutert werden. Die ältesten Mauern des Stra burger Münsters gehen auf eine von Bischof Werinherr von Stra burg erbaute Basilika im Jahre 1015 zurück. Nach den Vorstellungen des Bischofs von Werinherr sollte die neue Kirche ein langes, flach gedecktes Hauptschiff, sowie zwei durch jeweils zehn Säulen abgetrennte Seitenschiffe besitzen. Die spitzen Türme sollten bei klarem Wetter bis weit in die Rheinebene zu sehen gewesen sein und zeugten vom Stolz des Patriziats sowie des durch Handel reich gewordenen Bürgertums. Von diesem frühen Bau ist die damals entstandene Krypta in den Grundmauern des heutigen Gebäudes noch erhalten.1 Nach einem verheerenden Brand um 1190 folgte ein erster Wiederaufbau im Zuge dessen weitere Teile entstanden. Dazu gehörten die nördliche Querhausfassade, wesentliche Teile des Obergeschosses des nördlichen Querhausarmes, sowie das südliche Portal, um dessen Ausschmückung es sich im Folgenden handeln wird. Die Arbeiten am südlichen Querhaus wurden vermutlich zwischen 1225 und 1240 ausgeführt. Im Gegensatz zum nördlichen Portal öffnet sich das Münster in Richtung Süden in einem Doppel

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