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Besonderheiten der Siedlungsentwicklung: Land- und Energiegewinnung in den Niederen Landen im Mittelalter

Besonderheiten der Siedlungsentwicklung: Land- und Energiegewinnung in den Niederen Landen im Mittelalter

Paperback

Medieval & Renaissance History

ISBN10: 3640457366
ISBN13: 9783640457366
Publisher: Grin Verlag
Published: Oct 27 2009
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Niederen Lande im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Fährt der aufmerksame Beobachter durch die heutigen Niederlande, fallen ihm mehrere Eigenheiten dieses Landes auf. Zum einen ist die Dominanz des Wassers allgegenwärtig. Dies gilt nicht nur für die Küstenregionen sondern auch für das Innere des Landes. Die Landschaft wird schier durchpflügt von kleineren und grö eren Kanälen und Schleusen. Eine weitere Besonderheit der Niederlande ist die Tatsache, dass gro e Teile des Landes unterhalb oder nur wenige Meter oberhalb des Meeresspiegels liegen. Diese Landstriche werden durch ein komplexes System aus Deichen und Dämmen vor Überschwemmungen geschützt. Die Niederlande gehören zudem zu den am dichtesten besiedelten Regionen unserer Erde. Doch wie entstand jene Landschaft mit ihren Kanälen, Deichen, Dämmen und Windmühlen? Die Ursprünge dieses komplexen Systems liegen im Mittelalter. Vor dem 9. Jahrhundert waren weite Teile der heutigen Niederlande unbewohnbar. So weit das Auge sah, erstreckten sich schier endlose Weiten einer Moorlandschaft. Dennoch konnten die Menschen des Hoch- und Spätmittelalters diesem Gelände nutzbares Land abgewinnen. Mit diesem Prozess der Landgewinnung beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Im ersten Abschnitt soll darauf eingegangen werden, mit welchen Techniken die Menschen das Land in nutzbare Flächen verwandelten und welche tiefgreifenden Konsequenzen dies hatte. Da Wasser vor von Menschenhand gezogenen Grenzen keinen Halt macht und somit zur regionenübergreifender Zusammenarbeit zwingt, soll im anschlie enden Abschnitt diskutiert werden, wie die Landgewinnung politisch und gesellschaftlich organisiert war. Ab einem bestimmten Punkt war die Entwässerung der Moore mit einfachen Techniken nicht mehr zu bewerkstelligen. Dahe

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