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Besatzungs- und Vernichtungspolitik der NS-Diktatur in Polen und der Sowjetunion

Besatzungs- und Vernichtungspolitik der NS-Diktatur in Polen und der Sowjetunion

Paperback

General European HistoryGeneral World History

ISBN10: 3656629439
ISBN13: 9783656629436
Publisher: Grin Verlag
Published: Apr 10 2014
Pages: 172
Weight: 0.51
Height: 0.40 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: gut, Universität Salzburg (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Krieg war zu diesem Zeitpunkt in Deutschland unter der Bevölkerung keineswegs populär, und selbst durch Personen in der nationalsozialistischen Führungsspitze gab es verschiedene Versuche, seinen Beginn doch noch mit diplomatischen Mitteln zu verhindern. Mit dem Stichwort der völkischen Flurbereinigung hatte Hitler zu erkennen gegeben, dass sich dieser Krieg von traditionellen Kriegen, sogar von Eroberungskriegen, unterscheiden würde. Militärischer Feldzug und rassenideologischer Vernichtungskrieg liefen daher von Anfang an parallel und bildeten den Auftakt zum knapp zwei Jahre später begonnenen Unternehmen Barbarossa, in dem sich dieser Doppelcharakter des Krieges in ungleich grö eren Dimensionen wiederholte. In der Geschichtswissenschaft findet allmählich ein Umdenken statt. Vor allem junge Forscher wie Christian Gerlach gehen von einem differenzierteren Motivmodell für den Angriff auf die Sowjetunion aus, als bisherige Forschungsarbeiten: Der rassen-ideologische Vernichtungskrieg war nicht der Zweck, sondern eher das Mittel des Krieges gegen die UdSSR. Der deutsche Überfall war somit keine ausschlie lich ideologische Sache. Denn nach dem verlorenen Luftkrieg gegen Gro britannien sah sich das Dritte Reich in der prekären Lage in einem längeren Krieg gegen das Vereinigte Königreich und wahrscheinlich später gegen die USA nicht gerüstet zu sein, da die Ressourcen begrenzt waren. Als militärstrategisch letzter Ausweg schien nur mehr der Überfall auf die Sowjetunion übrig, um den Krieg insgesamt zu gewinnen. Somit ergab sich natürlich das Problem, dass die Ressourcen zwar vorhanden sein würden, doch die unnützen Esser würden sich auch stark vermehren, da ein gro er Teil der Bevölkerung der

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