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Beitrag Zur Bestimmung Der Spezifischen Oberfläche Von Glaspulvern Und Deren Beziehung Zu Den Aus Der Korngrößenanalyse Ermittelten Statistischen Para

Beitrag Zur Bestimmung Der Spezifischen Oberfläche Von Glaspulvern Und Deren Beziehung Zu Den Aus Der Korngrößenanalyse Ermittelten Statistischen Para

Paperback

Series: Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, Book 1718

Gifts & Stationery GeneralGeneral ReferenceGeneral Science

ISBN10: 3663062023
ISBN13: 9783663062028
Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
Published: Jan 1 1966
Pages: 128
Weight: 0.49
Height: 0.28 Width: 6.69 Depth: 9.61
Language: German
Die Bedeutung des Glases als Haushaltsgegenstand, als Bau-und Konstruktions- element nimmt ständig zu. Die guten chemischen und physikalischen Eigenschaften, insbesondere die me- chanischen, optischen und elektrischen bilden die Grundlage für die vielseitige Verwendung der Glaserzeugnisse. Mit Hilfe bestimmter chemischer Zusammen- setzungen und verschiedener technischer Herstellungsverfahren gelingt es, dem Glas besondere Eigenschaften zu verleihen, die seine vielseitige Verwendungs- möglichkeit begründen. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist die chemische Beständigkeit des Glases. Von dieser Widerstandsfähigkeit hängt die Anwendbarkeit als Fenster-, Spiegel-, Flaschen-und Laborglas wesentlich ab. Unter den chemischen Beanspruchungen kommt dem Angriff des Wassers die grö te Bedeutung zu, da es mit jeder Glasfläche als Flüssigkeit oder in Form der Luftfeuchtigkeit in Berührung kommt. Es bestand deshalb das Bedürfnis nach einer Norm, die allgemeingültige Richt- linien für die Prüfung der Beständigkeit des Glases gegen Wasser festgelegt und eine Klassifizierung der verschiedenen Gläser ermöglicht. In der Norm DIN 12111 [1] ist das Grie -Titrationsverfahren verankert. Dabei werden 2 g Glasgrie der Kornfraktion 0,315-0,5 mm 60 Minuten lang mit destilliertem Wasser bei 100 C ausgelaugt. Die Alkaliabgabe wird durch Titration mit Salzsäure bestimmt und dient zur Einteilung der Gläser in fünf hydrolytische Klassen. Die Norm DIN 12111 geht bei der Bestimmung der Wasserbeständigkeit von einem Glasgrie der Kornfraktion 0,315-0,5 mm aus. Es wird angenommen, da 1 g dieses Pulvers immer die gleiche Oberfläche aufweist, da im Sinne der Norm Vergleichswerte angestrebt werden. Diese Annahme ist überprüfungs- bedürftig, besonders, wenn manGläser verschiedener chemischer Zusammen- setzung betrachtet.

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