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Antike Statuen ALS Modelle Fuer Die Darstellung Des Menschen: Die Decorum-Lehre in Graphikwerken Franzoesischer Kuenstler Des 17. Jahrhunderts

Antike Statuen ALS Modelle Fuer Die Darstellung Des Menschen: Die Decorum-Lehre in Graphikwerken Franzoesischer Kuenstler Des 17. Jahrhunderts

Paperback

Series: Europaeische Hochschulschriften / European University Studie, Book 151

Art HistoryGeneral ArtPrintmaking

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ISBN10: 3631453655
ISBN13: 9783631453650
Publisher: Peter Lang
Published: Dec 1 1992
Pages: 318
Language: German
Halte dich stets an das Merkmal, welches ein Alter bezeichnet , lautet ein Grundsatz in der Ars Poetica des Horaz. Die Notwendigkeit der Konformität von Darstellung und Realität beschreibt einen Aspekt der decorum-Lehre, deren Rezeption in Frankreich mit der Gründung der Königlichen Kunstakademie begann. Die Vorstellung von der Perfektion der Antike bestimmte dort sowohl die Kunsttheorie als auch den Zeichenunterricht: die Proportionen der Statuen sollten auf die lebenden Modelle übertragen werden. Die Graphikwerke sind unterschieden nach Figuren mit und ohne Ma eintragungen, da sie in verschiedenen Traditionen stehen: die einen lassen sich ableiten von den Rom-Itinerarien, die sich seit Cavalieri vom antiquarischen zum künstlerischen Interessensgegenstand wandelten; die anderen entstammen den Proportionslehren der Renaissance. Die Arbeit zeigt auf, da in beiden Gruppen in der Anordnung der ausgewählten Objekte die Lehre vom decorum stets präsent ist.

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