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Abwärts leben: - ein Weg in die Abhängigkeit

Abwärts leben: - ein Weg in die Abhängigkeit

Paperback

General Fiction

ISBN10: 3741208388
ISBN13: 9783741208386
Publisher: Bod - Books on Demand
Published: May 31 2016
Pages: 390
Weight: 1.02
Height: 0.80 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Was macht einen Alkoholiker? - Die Frage lautet bewusst nicht: Was macht einen Alkoholiker aus? Denn Alkoholismus ist nicht, was es auf den ersten Blick zu sein scheint: Ein Leben an der Flasche, ein Leben au er Selbstkontrolle. Alkoholismus ist nicht blo das einsame Leben an der Flasche. Es ist viel umfassender: ausgeliefert sein, einstecken - schlucken. Wie geht das vonstatten - zwischen Tragik und Groteske - so ein Scheitern? Nicht erst am Alkohol, sondern schon am Leben? Finley nennt der Autor diesen Sohn einer deutschen Soldatenwitwe und eines britischen Besatzungssoldaten. Denn der Betreffende wollte anonym bleiben. Finleys Biografie ist kein Bericht über einen, der am Abgrund lebt, darbt, vor sich hin vegetiert. Kein Bericht von einem, wie er vom Alkohol abkommt - oder darin umkommt. Diese Biografie ist die Geschichte einer Gefangennahme: Eines Weges in die Abhängigkeit hinein. Mit dieser Biografie zeichnet der Autor eine Zermürbung nach: Die Erschaffung einer Abhängigkeit, wo Unabhängigkeit nicht erlangt wurde. Wie beiläufig bietet der Autor uns auch einen zynischen Blick auf die Gesellschaft. Die Tragik jenes Lebens bleibt dem Alkoholiker - die Komik bietet uns der Autor. Denn die Lust am Formulieren lässt der Autor sich so wenig nehmen wie seinen Anspruch, den Leser auf seine Weise zu unterhalten. Dennoch, an keiner Stelle bekommt der Leser eine schnöde oder lästerliche Klamotte geboten, sondern der Autor wird dem Ernst seines Themas an jeder Stelle gerecht. Mit einfühlsamer und schonungsloser Nähe, der ihm eigenen Lust an virtuoser Wortkunst, in häufig schockierend plastischer Weise kriecht der Autor nicht nur Finley unter die Haut, sondern auch manch anderem. Fast beiläufig wirft der Autor auch Schlaglichter auf ein gutes Stück deutscher Geschichte, verliert sich jedoch nicht in themenfremden Betrachtungen. Der Autor richtet sich mit seinem Werk nicht nur an Betroffene, denen er eine Fläche zur Selbstreflexion bieten möchte. Sondern er richtet sich

Also in

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