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Der Rational-Choice-Ansatz - kritisch betrachtet

Der Rational-Choice-Ansatz - kritisch betrachtet

Paperback

General Sociology

ISBN10: 3640348206
ISBN13: 9783640348206
Publisher: Grin Verlag
Published: Jun 17 2009
Pages: 24
Weight: 0.10
Height: 0.06 Width: 5.83 Depth: 8.27
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1,0, Universität Augsburg, Veranstaltung: Einführung in soziologische Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer die Wahl hat - hat die Qual. Eine Redensart, die man immer wieder hört. Oft muss der Mensch im Leben eine Wahl treffen. Wie der Mensch letztlich zur Entscheidung gelangt, damit setzt sich unter anderem auch die Theorie der rationalen Wahl auseinander, sie versucht (...) sozialwissenschaftlich relevante Ereignisse auf die Mikrostrukturen des Handelns zurückzuführen, (vgl. Schmidt, S. 22). Im Kern der Rational-Choice-Erklärung sozialer Prozesse steht die Erklärung des Handelns von Akteuren, (Esser, S. 20). Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass die Handlungen rational handelnder Akteure die Phänomene der Sozialwelt bestimmen, wobei den Akteuren unterstellt wird, sie wählten eine bestimmte Alternative, weil sie - vereinfacht ausgedrückt - den maximalen Nutzen erwarten lässt. Der Rational-Choice-Ansatz tauchte in den 1980er Jahren auf und lässt sich auf keinen Hauptvertreter zurückführen. Die Familie der Rational Choice-Theorien, wie es Schmidt benennt, gliedert sich im Wesentlichen in zwei Theorievarianten: In die Nutzentheorie und in die Spieltheorie, wobei - kurz gesagt - erstere Anwendung findet in Situationen strategischer Unabhängigkeit und letztere bei Situationen mit strategischer Interpendenz, (vgl. Schmidt, S. 22). In dieser Arbeit werde ich zunächst auf die Ursprünge der Theorie der Rationalen Wahl verweisen. Es soll das Bild des homo oeconomicus skizziert werden, das seine realitätsnähere Weiterentwicklung im RREEMM Modell nach Lindenberg findet. Anhand der Theorie von Elster soll anschlie end dargelegt werden, welche Beschränkungen - abgesehen von Grenzen der äu eren Umwelt - rationales Handeln im Akteur selbst finden kann, womit aufgezeigt wird, dass Rationalität immer auch ein Stück weit ein relativer Begriff ist, der vom Akteur selbst a

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